Chinkali

Georgische Teigtaschen.

Die gekochten Teigtaschen werden mit verschiedenen Füllungen angeboten, hauptsächlich mit Hackfleisch

Zutaten für ca. 40-50 Stück:

  • 1 kg Weizenmehl (glatt)
  • 600 g Faschiertes (Hackfleisch) von Rind & Lamm gemischt – oder Rind & Schwein nach Belieben. Ein bisschen Fett sollte auf jeden Fall dabei sein
  • 1 mittelgroße, rote Zwiebel
  • 1/2 Bund frischer Koriander
  • 2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • schwarzer Pfeffer
  • Salz

Zubereitung:

  • 800 g Mehl (der Rest wird zum Stäuben gebraucht) mit kaltem Wasser und 1 TL Salz zu einem Teig verkneten und mindesten 10 min rasten lassen
  • Zwiebel und Koriander sehr fein hacken
  • Kreuzkümmel im Mörser fein mahlen
  • Fleisch in einer Schüssel mit Zwiebel, Koriander, Kreuzkümmel, Pfeffer und Salz vermengen, dabei immer wieder mit kaltem Wasser aufgießen. Im Endeffekt sollte mehr Wasser als Fleisch verwendet werden (wir haben fast einen Liter mit 600 g Fleisch gemischt!). Die benötigte Wassermenge hängt auch davon ab, wie fett das Fleisch ist. Mageres Fleisch braucht mehr Wasser. Es also ein bisschen Gefühlssache – die Fülle sollte sehr weich sein, aber nicht rinnen.
  • den Teig ca. 1 cm dick auswalzen und in Scheiben mit etwa 5 cm Durchmesser ausstechen
  • diese Teigrohlinge in reichlich Mehl wenden und paarweise zusammendrücken (wie ein Sandwich mit Mehl dazwischen)
  • Teigrohlinge einzeln auf etwa 1 mm Stärke auswalzen, sie sollten dann gut 12 cm Durchmesser haben
  • mit einem Löffel etwas Fülle in die Mitte platzieren, Teigrand hochklappen und rundherum in Falten legen, in der Mitte zu einem Stiel zusammendrücken
  • reichlich Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen, dann salzen
  • sobald das Wasser wirklich sprudelnd kocht, Khinkali hineingeben. Mit einem Kochlöffel vorsichtig umrühren, damit nichts am Topfboden anklebt
  • ca. 10 min kochen, dann abdrehen und mit etwas kaltem Wasser abschrecken – erst dann herausnehmen (Die versierte Khinkali-Köchin erkennt den richtigen Zeitpunkt zum Rausnehmen an der Struktur des Teiges – wenn er beginnt „aufzugehen“)
  • heiß servieren und mit schwarzem Pfeffer würzen
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